| Aktuelles aus Ortsvereinen und Gruppen |
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Fetales Alkoholsyndrom - Vermeidbare TragödieSeminar des Adoptivelternkreises im Mehrgenerationenhaus Zeitungsartikel aus dem Sonntagsjournal vom 13. September 2009
Liebe Mitglieder, Der Verein KÄNGO startet eine Kampange und möchte uns auf das Thema "HIV-positive Kinder" aufmerksam machen. Wir von KÄNGO haben gemeinsam mit den Paritäten das Projekt "Mittendrin am Rand" vorbereitet, das im Rahmen des Weltkindertages veröffentlicht werden soll. Infos finden Sie unter: www.mittendrin-am-rand.de
Handlungsfeld Kinder- und Jugendschutz Mitmachen beim Kinderschutz-Quiz! Beim Online-Quiz der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg kann jeder sein Wissen testen und seit neuestem auch eigene Fragen beisteuern. Lesen Sie mehr über das Quiz im Fachkräfteportal unter: Weitere Artikel zum Handlungsfeld finden Sie im Fachkräfteportal unter: hier gehts zum Quiz..................... http://www.fachstelle-kinderschutz.de/cms/front_content.php?idcat=110 -- Renate Schusch stellv. Vorsitzende AktivVerbund Berlin e.V. Pflegeeltern für Pflegekinder Tabu-Thema in ZDF-Magazin "ML Mona Lisa": Von der eigenen Mutter missbraucht / Ein Opfer berichtet Frauen sind immer die Opfer, Männer immer die Täter? Das ist ein weit verbreite-tes Vorurteil. Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent aller Fälle von sexuellem Missbrauch an Jungen und Mädchen von Frauen begangen werden. Doch die Opfer schweigen meist aus Scham, finden kein Gehör oder suchen sich erst Jahrzehnte später professionelle Hilfe. So wie Andreas Marquardt, der ein gefürchteter Zuhälter war und sich erst nach seiner Verhaftung Mitte der 90er Jahre einem Therapeuten anvertraute, um herauszufinden, was die Gründe für seine Gewaltbereitschaft sind. Der "ML Mona Lisa"-Autorin Ute Laibl berichtet der 53-Jährige von seinen traumatischen Erlebnissen als von der Mutter missbrauchter Junge und von seiner zweifelhaften "Karriere" im Berliner Rotlichtmilieu. Das bewegende Interview wird in der nächsten Ausgabe des ZDF-Magazins "ML Mona Lisa" (Sonntag, 18. Oktober 2009, 18.00 Uhr) ausgestrahlt. http://www.dailynet.de/TvMedien/54463.php
25 Jahre Pflegeelterninitiative Familien feiern ihr Engagement – Anerkennung aus der Politik Bei den Pflegefamilien stehen die Kinder im Mittelpunkt, das war auch bei der Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Pflegeelterninitiative Stadt Land Osnabrück so. Auf dem weitläufigen Gelände des Kuhlhoffs in Bippen gab es für die Kinder ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Vom Korn zum Brot war eines der Mitmachprogramme aus dem Angebot des Umweltlernstandortes, das moderne Geo-Cashing mit Rucksack und Navigationsgerät lockte in die grüne Umgebung, eine Internet-Rallye und eine Hüpfburg machten die Vielfalt komplett. Beim gemeinsamen Mittagessen und nachmittäglichen Kaffeetrinken fiel es besonders auf, die Familien kennen sich und das nicht nur oberflächlich. Der regelmäßige Austausch über die vielfältigen Probleme in den Pflegefamilien und die permanente Auseinandersetzung mit den Behörden und ihren diversen Gesetzen und Verordnungen haben die Pflegeeltern über Jahre zusammen geschweißt. Natürlich fehlten auch die offiziellen Grußworte zur Jubiläumsfeier nicht. „Die Kinder bringen einen prall gefüllten Rucksack mit Ängsten, Nöten, Sorgen und unverarbeiteten Erlebnissen mit in die Pflegefamilien“, fasste der Vorsitzende der Pflegeelterninitiative, Michael Unger die Startbedingungen für Pflegeeltern und Kinder zusammen. So gut die Hilfe vom Jugendamt bei Entscheidungen und Unterstützung im Verordnungsdschungel der Gesetzgebung auch sei, der Erfahrungsaustausch der Pflegeeltern untereinander sei für alle Betroffenen die wichtigste Hilfe im Alltag. Regelmäßige monatliche Treffen, Informationsveranstaltungen und die Tipps der schon erfahrenen Pflegeeltern für die jungen Familien schaffen Sicherheit, Rückhalt und Motivation für den immer wieder schwierigen Alltag.Der 1. Vorsitzende des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Niedersachsen, Peter Haufmann informierte in einem kurzen Rückblick über die Entstehung und Entwicklung der Pflegeelternschaft in den letzten 25 Jahren und betonte die Wichtigkeit des internen Austausches. So sah das auch der 1. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder in Adoptions- und Pflegefamilien“: Die Pflegeelterninitiative ist die kleinste, aber effektivste Einheit des problembezogenen Austausches“, sagte er.Lob und Anerkennung für die Pflegeeltern gab es auch aus der Politik. MdB Georg Schirmbeck (CDU) würdigte das Engagement der Pflegeeltern als wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. „Die Kindheit sollte eine Zeit sein, um sich gemeinsam mit Gleichaltrigen im Spiel auf das Leben vorzubereiten, die Pflegeeltern schaffen dafür Raum“, sagte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Rainer Spiering. Bippens Bürgermeister Helmut Tolsdorf lud die Spitzen der Politik ein, auch auf Kreisebene deutliche Signale für ein dauerhaft stabiles Pflegeelternsystem zu setzen. „Die Pflegeelterninitiative hat in den letzten 25 Jahren durch intensiven und überkommunalen Austausch vieles angeregt und auf den Weg gebracht, das heute selbstverständlich ist“, erklärte er. Die Anerkennung und zugesagte Unterstützung durch die Politik nahmen die Pflegeeltern zu ihrer Jubiläumsfeier gerne an und werden sie mit der in 25 Jahren trainierten Hartnäckigkeit auch zukünftig einfordern, waren sich die Vorstandsmitglieder einig. Zum 25-jährigen Jubiläum der Pflegeelterninitiative gab es viel Lob und Anerkennung von offizieller und politischer Seite.
1000-Euro-Spende für die Pflegeelterninitiative Zum 25-jährigen Jubiläum ist die Pflegeelterninitiative Stadt & Land Osnabrück mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt als im normalen Alltag. Da müssen die Pflegeeltern viel Kraft und Engagement aufbringen, um sich den immer wieder neuen Herausforderungen im Zusammenleben mit den Kindern zu stellen, die „einen prall gefüllten Rucksack mit Nöten, Ängsten und Sorgen mitbringen“, wie es der Vorsitzende Michael Unger formuliert. Lobende Worte und öffentliche Anerkennung gab es reichlich zur Jubiläumsfeier, von der Kreistagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen gab es obendrein noch einen Scheck über 1000 Euro. „Das tägliche Engagement der Pflegeeltern ist großartig und die Arbeit der Pflegeelterninitiative wollen wir mit dieser Summe unterstützen“, brachte die Kreistagsfraktionsvorsitzende Annette Niermann die großzügige Spende auf den Punkt. „Die Arbeit in der Pflegeelterninitiative ist ehrenamtlich, da können wir jede Unterstützung gebrauchen“, bedankte sich Michael Unger.
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